Opferzahlen höher als befürchtet

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Syrien Regierungstruppen rücken trotz der von Russland ausgerufenen täglichen Feuerpausen offenbar immer weiter in die Rebellenenklave Ost-Ghuta vor. Die syrische Armee habe in der Region mehrere Dörfer zurückerobert, erklärte die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte gestern. Die UNO spricht von Kriegsverbrechen.

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, die 20 Gesundheitseinrichtungen in Ost-Ghuta betreibt, berichtet derweil, dass die Zahl der Opfer in der Region um einiges höher liegen dürfte als bisher angenommen: Nach Angaben von Ärzten vor Ort seien vom 18. bis 27. Februar mindestens 770 Menschen getötet und 4050 verletzt worden. (sda/red)