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OPCW bestätigt Giftgaseinsatz

Syrien Die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) hat laut Diplomaten den Einsatz von Giftgas in Syrien bestätigt. Die OPCW gab dies zu Beginn einer Sondersitzung des Exekutivrates gestern in Den Haag bekannt. Die Analyse von Proben habe gezeigt, dass «Sarin oder eine Sarin vergleichbare Substanz in Chan Scheichun» eingesetzt worden sei. Bei der Attacke am 4. April im Nordsyrien waren rund 80 Personen getötet worden.

Die OPCW hatte nach dem Angriff ein Expertenteam mit der Untersuchung beauftragt. Das Ergebnis wurde bislang noch nicht veröffentlicht. Britische und türkische Analysen waren zuvor zu demselben Ergebnis gekommen.

Evakuierung von Dörfern nach Angriff fortgesetzt

In Syrien ist derweil die Evakuierung von Dörfern, die von Rebellen belagert werden, wieder aufgenommen worden. Etwa 45 Busse mit 3000 Menschen verliessen gestern die Dörfer Fua und Kafraja in Richtung Aleppo. Das berichteten das staatliche Fernsehen, die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte und Medienvertreter der Hisbollah-Miliz übereinstimmend.

Hintergrund ist ein Abkommen zwischen Regierung und Rebellen zum Austausch der Bewohner von Ortschaften, die jeweils von der Gegenseite belagert werden. Die eigentlich für vergangenen Samstag geplanten Fahrten waren nach einem schweren Anschlag auf einen Konvoi am Rande von Aleppo suspendiert worden. Dabei waren der oppositionsnahen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge 126 Personen getötet worden.

Das Evakuierungsabkommen wird in Teilen der Opposition kritisch gesehen. Sie werten es als Zwangsumsiedlung, welche die Feinde von Präsident Assad von den wichtigsten Städten im Westen Syriens entfernt. Die Regierung hat erklärt, durch die Umsiedlung könne sie die Kontrolle über die zerstörten Orte bei Damaskus übernehmen und dort die Versorgung wiederherstellen. (sda)

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