Nur Teilreformen sollen vors Volk kommen

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff ist mit ihrem Vorstoss gescheitert, über die Einberufung einer verfassungsändernden Versammlung abstimmen zu lassen.

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Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff ist mit ihrem Vorstoss gescheitert, über die Einberufung einer verfassungsändernden Versammlung abstimmen zu lassen. Stattdessen sollen mehrere Einzelfragen zu politischen Reformen dem Volk vorgelegt werden, teilte Erziehungsminister Aloizio Mercadante am Dienstag in der Hauptstadt Brasilia mit. Rousseffs Initiative als Reaktion auf die anhaltenden Unruhen im Land sei sowohl vom Vizepräsidenten Michel Temer als auch vom Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Henrique Eduardo Alves, abgelehnt worden. (dpa)

Blutbad in Chinas Unruheprovinz Xinjiang

In der Provinz Xinjiang in Westchina kamen 27 Menschen bei einem Zusammenstoss zwischen ansässigen Uiguren und chinesischen Sicherheitskräften ums Leben. Bei einer Attacke von Uiguren auf Amtsgebäude wurden neun Polizisten und Wachleute sowie acht Zivilisten und zehn Angreifer getötet. Die moslemische Minderheit der Uiguren klagt seit langem über Diskriminierung durch den Staat und die Kommunistische Partei. (ba)