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Nordkoreas eiskalte Antwort

Pjöngjang Für einen Kalten Krieg mit den USA scheint Nordkorea bestens gerüstet: Beim diesjährigen Eisskulpturen-Festival in der Hauptstadt Pjöngjang ist ein Modell einer Interkontinentalrakete eine der Hauptattraktionen.

Das eisige Geschoss ist in der Zeitung «Rodong Sinmun» umringt von begeisterten Besuchern abgelichtet, die sich mit der «Eisskulptur» fotografieren. Sie erinnere an den Raketentest im vergangenen November, der Millionen von Nordkoreanern «in Begeisterung versetzt» habe, schrieb das Blatt gestern. Nordkorea hatte Ende November eine Interkontinentalrakete vom Typ Hwasong-15 getestet. Anschliessend erklärte das autokratisch geführte Land, das gesamte US-Festland liege nun in Reichweite nordkoreanischer Raketen.

Die Beziehungen zu den USA sind aber nicht erst seit diesem Raketentest auf dem Gefrierpunkt. Bereits im Juli hatte Nordkorea zwei Interkontinentalraketen getestet, ein weiterer Raketentest folgte Mitte September. Seit 2006 hat das Land insgesamt sechs Atomwaffentests vorgenommen, davon den bisher stärksten im September.

Nordkorea treibt ungeachtet internationaler Proteste und verschärfter Sanktionen seitens der UNO seine atomare Aufrüstung weiter voran – und richtet immer wieder Drohungen gegen Südkorea und die USA. (sda)

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