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Nichtwählern droht Geldstrafe

Kairo Am letzten Tag der Präsidentschaftswahl in Ägypten hat die Wahlkommission Nichtwählern mit einer Geldstrafe gedroht. Staatliche Medien berichteten, dass eine entsprechende Regelung im Wahlrecht angewandt werden könne. Nichtwähler müssten dann eine Strafe von 500 ägyptischen Pfund (knapp 27 Franken) bezahlen. Für einkommensschwache Familien ist das sehr viel Geld. Vergleichbare Drohungen gab es auch schon bei früheren Wahlen – umgesetzt wurden sie aber nie.

Mit der Ankündigung sollte offenbar die Wahlbeteiligung zum Ende der Abstimmung erhöht werden, bei der ein Sieg von Amtsinhaber Abdel Fattah al-Sisi als sicher gilt. Das Ergebnis der dreitägigen Wahl soll am 2. April bekanntgegeben werden. Alle ernsthaften Konkurrenten hatten sich unter teils dubiosen Umständen zurückgezogen. (sda)

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