NGOs retten Rechtsextreme

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Mittelmeer Das Schiff rechtsextremer Flüchtlingsgegner ist offenbar vor der libyschen Küste in Seenot geraten. Wie die Nicht­regierungsorganisation Sea-Eye gestern berichtete, musste sie der von sogenannten Identitären ­gecharterten «C-Star» zu Hilfe kommen. Die rechtsextreme Aktion «Defend Europe» wollte mit Störaktionen NGOs bei ihren Rettungsmissionen stören und Flüchtlinge aufgreifen und in ihre Heimatländer zurückbringen.

Ein Sprecher der EU-Mission Eunavfor-Med-Operation Sophia hätte die NGO informiert, dass die «C-Star» mit «einem Maschinenschaden manövrierunfähig sei», berichtete Sea-Eye. Der NGO-Kutter sei damit beauftragt worden, den «Identitären» zu Hilfe zu kommen, und hätte sich auf den Weg gemacht. An der Aktion «Defend Europe» sind «Identitäre» aus Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt. (sda)