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Moon Jae In warnt Pjöngjang

Nordkorea-Konflikt Südkoreas Präsident Moon Jae In hat gestern den Nachbarn Nordkorea vor dem Überschreiten einer «roten Linie» gewarnt. Dies wäre der Fall, sollte Pjöngjang «erneut eine Interkontinentalrakete abschiessen und diese mit einem Atomsprengkopf bewaffnen». Dennoch äusserte sich Moon «zuversichtlich, dass es keinen neuen Krieg auf der koreanischen Halbinsel geben wird».

Moon rief Pjöngjang auf, zum Dialog zurückzukehren und von «weiteren Provokationen» Abstand zu nehmen. Nordkorea müsse sich sonst auf noch härtere Sanktionen einstellen, denen es am Ende nicht mehr standhalten könne, warnte er. Zugleich erklärte der Präsident in seiner Pressekonferenz anlässlich seiner ersten 100 Tage im Amt, die USA hätten ihm versichert, zunächst Süd­koreas Genehmigung einzuholen, bevor sie militärisch gegen das kommunistische Land vorgingen. Die US-Regierung habe wiederholt erklärt, eine diplomatische Lösung der Krise zu bevorzugen. Gleichzeitig behalten sie sich vor, militärische Gewalt anzuwenden, sollte dies nötig sein.

US-Generalstabschef in Peking

US-Generalstabschef Joseph Dunford bekräftigte bei einem Besuch in Peking die Option eines Militäreinsatzes gegen Nordkorea. Dunford verwies auf die Anweisung Trumps an die Streitkräfte, machbare militärische Optionen zu erarbeiten. «Und genau das ist es, was wir tun.»

Nächste Woche planen die USA und Südkorea laut Medienberichten eines ihrer jährlichen Manöver mit Zehntausenden Soldaten. Davon wollen sie offenbar trotz zunehmender Rufe nach Entspannung im Konflikt mit Nordkorea nicht abrücken. Die Militärübung stehe derzeit nicht zur Disposition, sagte Dunford. Sie sei sehr wichtig zum Erhalt der Verteidigungsfähigkeit der Allianz. (sda)

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