Monti erzielt einen Durchbruch

ROM. Der designierte italienische Ministerpräsident Mario Monti hat bei seinen Verhandlungen zur Bildung einer Übergangsregierung einen Durchbruch erzielt. Sowohl die rechtsgerichtete Partei Volk der Freiheit (PdL) als auch die linksbürgerliche Demokratische Partei (PD) sagten Monti ihre Unterstützung zu.

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ROM. Der designierte italienische Ministerpräsident Mario Monti hat bei seinen Verhandlungen zur Bildung einer Übergangsregierung einen Durchbruch erzielt. Sowohl die rechtsgerichtete Partei Volk der Freiheit (PdL) als auch die linksbürgerliche Demokratische Partei (PD) sagten Monti ihre Unterstützung zu.

«Wir arbeiten für das Wohl Italiens und sind überzeugt, dass Monti eine neue Regierung aufbauen wird», sagte Angelino Alfano, Chef der PdL um den zurückgetretenen Premier Silvio Berlusconi. Auch PD-Chef Pierluigi Bersani sicherte Monti seine Unterstützung für ein Übergangskabinett zu, das bis Ende der Legislaturperiode 2013 im Amt bleiben soll. Monti traf auch den Generalsekretär des christdemokratischen Gewerkschaftsbunds CISL, Raffaele Bonanni. Dieser sagte, er rechne damit, dass Monti schon sehr bald seine Kabinettsliste vorstellen werde. (dpa)