Mindestens fünf Flüchtlinge in Nordgriechenland ums Leben gekommen

Auf dem Weg von der türkisch-griechischen Grenze nach Westgriechenland sind am Freitag mindestens fünf Flüchtlinge in der Nähe der nordgriechischen Hafenstadt Kavala ums Leben gekommen. Der Minibus, in dem sie sich befanden, habe sich unter ungeklärten Umständen mehrmals überschlagen.

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Weitere zehn Migranten wurden ins Spital von Kavala gebracht. Zwei der Verletzten schwebten in Lebensgefahr, sagte ein Krankenhelfer des Spitals von Kavala der Nachrichtenagentur dpa. Die Nationalität die Migranten blieb unklar.

Schlepper versprechen den Flüchtlingen – trotz der weitgehenden Schliessung der sogenannten Balkanroute – sie über unbewachtes Gelände auf den noch nicht mit Zäunen gesperrten Weg via Albanien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina in den Norden des Balkans oder über die Adria nach Italien und danach nach Mitteleuropa zu bringen.

Fast täglich nimmt die griechische Polizei Schlepper fest, die mit Minibussen und in Hohlräumen von Lastwagen Migranten aus der Region des griechisch-türkischen Grenzflusses Evros nach Westgriechenland bringen.

sda/dpa