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Mays langer Wunschzettel

Brüssel Grossbritannien strebt laut Premierministerin Theresa May nach dem EU-Austritt so umfassende Beziehungen zur EU an wie möglich. Unklar bleibt hingegen weiter, wie diese konkret umgesetzt werden sollen. May sagte gestern bei ihrer Grundsatzrede zum Brexit, ein reines Handelsabkommen wie zwischen der EU und Kanada lehne sie ebenso ab wie eine Mitgliedschaft im europäischen Binnenmarkt nach norwegischem Vorbild.

Sie strebe ihrerseits die «breiteste und tiefste Partnerschaft» mit der EU an, sagte May weiter. «Wir wollen keine Einführung von Zöllen oder Beschränkungen sehen.» Gleichzeitig solle Grossbritannien seine eigenen Handelsverträge mit Drittländern abschliessen können. Eine Mitgliedschaft in der Zollunion schloss die Premierministerin daher aus. Stattdessen wolle sie ein Zoll­abkommen mit der EU abschliessen, das Grenzkontrollen überflüssig mache. Möglich machen sollen dies technologische Lösungen und auf Vertrauen basierende Abmachungen. So solle auch eine Grenze zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland verhindert werden.

Trotz Mays langem Wunschzettel konnte EU-Chefunterhändler Barnier der Rede etwas Positives abgewinnen. Via Twitter verwies er auf ihre Aussagen, wonach Grossbritannien den Binnenmarkt und die Zollunion tatsächlich verlassen wolle. Daran würden sich die EU-Leitlinien für das geplante Handelsabkommen orientieren. (sda)

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