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May bleibt hart bei Verhandlungen

Brexit Vor den Brexit-Verhandlungen sind die Europäische Union und Grossbritannien auf Konfrontationskurs. Die 27 verbleibenden EU-Staaten versammelten sich auf einem Sondergipfel am Wochenende einstimmig hinter ihrer gemeinsamen Position, holten sich in London aber eine Abfuhr. Premierministerin Theresa May stellt sich gegen die Kernforderungen der EU.

In den Leitlinien fordert die EU, dass in einer ersten Phase zunächst nur die Bedingungen der Trennung besprochen werden. Dazu zählen die künftigen Rechte der EU-Bürger in Grossbritannien wie auch der Briten in der EU, die finanziellen Verpflichtungen Londons gegenüber den bisherigen EU-Partnern und die Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Nordirland. Erst wenn die EU einstimmig ausreichende Fortschritte feststellt, soll das von der britischen Premierministerin gewünschte Freihandelsabkommen auf die Tagesordnung kommen. May lehnte diese Abfolge gestern im Sender BBC erneut ab und bekräftigte die Forderung, den EU-Austritt und das Handelsabkommen gleichzeitig zu verhandeln. Die Verhandlungen könnten teilweise zäh werden, warnte sie. Sie ziehe es weiter vor, kein Austrittsabkommen mit der EU zu schliessen als ein schlechtes. (sda)

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