Martin Schulz legt Zukunftsplan vor

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Deutschland Der von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz gestern vorgestellte Zukunftsplan für Deutschland ist bei Linken, Grünen und der CDU auf Kritik gestossen.«Für einen wirklichen Politikwechsel fehlt den Sozialdemokraten schlicht der Mut und inzwischen wohl auch der politische Kompass», kritisierte Linken-Chefin Sahra Wagenknecht.

Cem Özdemir, Spitzenkandidat der Grünen, wertete die Schulz-Vorschläge als «richtiges Signal», um die «Politik des Stillstands» unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu beenden. «Doch der Plan ist viel zu wenig ambitioniert, um unser Land und Europa zukunftsfähig aufzustellen.» Unionsfraktionsvize Michael Fuchs (CDU) kritisierte Schulz’ Plan als unfinanzierbar.

Schulz hatte gestern ein Zehn-Punkte-Programm mit Schwerpunkten auf staatliche Investitionen, mehr Gerechtigkeit und eine Stärkung der EU vorgestellt, mit dem er in die heisse Wahlkampfphase ziehen will. Das Papier baut auf dem SPD-Wahlprogramm auf. (sda)