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Lichtblick bei Staatsfinanzen

Frankreich Das Staatsdefizit ist erstmals seit einem Jahrzehnt wieder unter die in der EU geltende Drei-Prozent-Obergrenze gerutscht. Die Staatsverschuldung Frankreichs lag 2017 bei 2,6 Prozent. 2016 hatte sie noch 3,4 Prozent betragen. Die Verschuldung erhöhte sich in absoluten Zahlen um 66 Milliarden Euro auf 2218 Milliarden Euro, wie die Statistikbehörde gestern bekannt gab.

Die Ausgaben der Regierung stiegen um 2,5 Prozent, während die Einnahmen mit vier Prozent stärker wuchsen. Die Zahlen sind ein Erfolg für Präsident Emmanuel Macron, der mit einem Reformprogramm der Wirtschaft des Landes neuen Schwung verleihen will. Die französische Wirtschaft wuchs den Statistikern zufolge im vergangenen Jahr um zwei Prozent – der grösste Zuwachs seit sechs Jahren. (sda)

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