Knappes Rennen um Präsidentschaft

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Chile Das südamerikanische Land hat einen neuen Präsidenten gewählt. In der Stichwahl trat gestern der konservative Unternehmer Sebastián Piñera (68) gegen den Journalisten Alejandro Guillier (64), Kandidat der Mitte-links-Regierung, an. In Umfragen hatte Piñera einen Vorsprung von 2 Prozent. Das Ergebnis wird für heute früh erwartet.

Nur 47 Prozent der 14,3 Millionen Wahlberechtigten hatten im ersten Durchgang am 19. November ihre Stimme abgegeben. Piñera gewann dabei mit 37 Prozent der Stimmen gegen den 64-jährigen Guillier mit 23 Prozent. Ausschlaggebend dürfte nun sein, für wen die Wähler der ausgeschiedenen Kandidatin des Linksbündnisses Frente Amplio (Breite Front) stimmen werden. Beatriz Sánchez, die in der ersten Runde mit 20,3 Prozent der Stimmen auf den dritten Platz kam, hat zur Wahl Guilliers aufgerufen.

In der Wahlkampagne setzte Piñera den Fokus auf eine Ankurbelung der Wirtschaft, während Guillier die Fortführung von ­Bachelets Reformen etwa im Bildungsbereich ins Zentrum seines Programms stellte. (sda)

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