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Kaum noch Lebensmittel

Ost-Ghuta Die rund 400 000 Personen, die im umkämpften syrischen Rebellengebiet Ost-Ghuta eingeschlossen sind, kommen laut UN-Angaben ohne Feuerpause nicht zu Lebensmitteln. Solange weitergekämpft werde, sei die Lieferung von Hilfsleistungen zu gefährlich, sagte Jakob Kern vom UNO-Welternährungsprogramm (WFP) gestern im Deutschlandfunk. Die Menschen könnten derzeit nicht sicher aus ihren Kellern kommen, um sich Lebensmittel abzuholen. «Die Hilfsgüter stehen bereit, aber wir brauchen eine Feuerpause.» Zuletzt sei ein WFP-Team vor einer Woche in dem umkämpften Gebiet gewesen und habe dort rund 7000 Menschen mit Nahrungsmitteln versorgen können. «Das ist natürlich nur ein Tropfen auf den heissen Stein», sagte Kern.

Auch die medizinische Versorgung in Ost-Ghuta ist sehr kritisch. Eine Erkältung, die in eine Entzündung übergehe, werde lebensbedrohlich, weil keine Antibiotika verfügbar seien, beschreibt Kern die kritische Lage bei den Medikamenten. Ost-Ghuta erlebt derzeit eine der schlimmsten Angriffswellen seit Beginn des Bürgerkriegs vor sieben Jahren. Gemäss Beobachtern wurden seit Sonntag Hunderte von Zivilpersonen getötet und über 2100 verletzt. (sda)

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