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«Katastrophale Zustände»

Libyen Im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge sind nach Beobachtung von privaten Seenotrettern in einer zunehmend schlechten körperlichen Verfassung. Die Menschen, die von Libyen aus die gefährliche Flucht nach Europa wagen, litten immer häufiger an Hauterkrankungen. Dies sei auf die «katastrophalen hygienischen Zustände» in Aufnahmelagern in dem Bürgerkriegsland zurückzuführen, erklärte die Hilfsorganisation SOS Méditerranée gestern. «Bei unseren letzten Einsätzen um Weihnachten gab es Babys und Kinder, deren Körper vollständig übersät waren von roten, juckenden Pusteln», sagte der Rettungskoordinator an Bord des Rettungsschiffs «Aquarius», Klaus Merkle. «Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass Menschen – Erwachsene und Kinder – in Libyen monatelang unter schrecklichen Bedingungen inhaftiert sind.»

Eine ähnliche Beobachtung hatte Ende des vergangenen Jahres bereits das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) geäussert. (sda)

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