Kampf gegen «Geisterbeamte»

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Einsparungen Die nigerianische Regierung hat 50000 sogenannte Geisterbeamte von der Gehaltsliste gestrichen. Damit sollen künftig umgerechnet knapp 648 Millionen Franken gespart werden, sagte ein Regierungssprecher gestern. Die Bezüge der nicht-existenten Mitarbeiter flossen in dunkle Kanäle. Die Korruptionsfälle betreffen mehrere Behörden. Im Zusammenhang mit dem Betrug wurden nach Angaben des Regierungssprechers Garba Shehu elf Menschen festgenommen. Präsident Muhammadu Buhari, der letztes Jahr gewählt worden war, hat der institutionalisierten Korruption den Kampf angesagt. (dpa)