IS hat an Boden verloren

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Studie Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat im vergangenen Jahr im Irak und in Syrien knapp ein Viertel des von ihr ­kontrollierten Gebiets verloren: Das selbstausgerufene «Kalifat» schrumpfte von 78 000 auf 60 400 Quadratkilometer. Dies heisst es in einer gestern veröffentlichten Studie der britischen Beratungsfirma IHS Markit. Anfang 2015 umfasste das vom IS kontrollierte Gebiet noch 90 800 Quadratkilometer. Die irakischen Truppen haben vor drei Monaten eine Offensive zur Rückeroberung der zweitgrössten irakischen Stadt Mossul gestartet. Gemäss IHS-Markit-Nahost-Experte Columb Strack könnten sie den IS noch in der ersten Jahreshälfte aus Mossul vertreiben. Dagegen könnten die Kämpfe um Rakka, die selbsterklärte Hauptstadt des IS im Norden Syriens, länger dauern. «Rakka ist das Herz des IS, und sie werden es kaum ohne erbitterten Kampf aufgeben», heisst es in der Studie. (sda)