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IM SPITAL GESTORBEN: Brexit-Gegnerin erschossen

Eine Woche vor dem EU-Referendum in Grossbritannien ist die pro-europäische britische Labour-Abgeordnete Jo Cox auf offener Strasse angegriffen worden und an den Verletzungen gestorben. Augenzeugen berichteten laut Sky News, der Angreifer habe "Grossbritannien zuerst" und "Vorrang für das Vereinigte Königreich" gerufen.
Aufregung am Tatort nach den Schüssen, die tödlich endeten. (Bild: JON SUPER (EPA))

Aufregung am Tatort nach den Schüssen, die tödlich endeten. (Bild: JON SUPER (EPA))

Der Tod sei um 14.48 Uhr festgestellt worden, teilte die Polizeichefin von West Yorkshire, Dee Collins, mit. Ein 52-jähriger Mann war nach der Attacke im nordenglischen Birstall nahe Leeds als Tatverdächtiger festgenommen worden. Über sein mögliches Motiv machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Die 41-jährige Cox, die für den EU-Verbleib geworben hatte, war laut übereinstimmenden Medienberichten in ihrem Wahlkreis von Kugeln getroffen worden und zusammengebrochen.

Der Sender Channel 4 News meldete unter Berufung auf das Büro der Labour-Abgeordneten, Cox sei bei dem Angriff auch niedergestochen worden. Nach Informationen des Senders BBC war sie von Rettungskräften von Birstall in ein Spital in Leeds geflogen worden.

Am Donnerstag kommender Woche stimmen die Briten über einen Verbleib ihres Landes in der EU ab. Polizeichefin Collins sagte: "Wir sind noch nicht in der Lage, etwas zum Motiv zu sagen." Es gebe aber keine anderen Verdächtigen. (sda)

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