IKRK-Mitarbeiter entführt

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Mali Vier Mitarbeiter des Roten Kreuzes sind am Sonntag im westafrikanischen Mali verschleppt worden. Sie arbeiteten für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und das malische Rote Kreuz. Sie seien in der Region Mopti von bewaffneten Unbekannten entführt worden, teilte das Rote Kreuz gestern mit. Ein Vertreter der örtlichen Behörden sagte, die aus Mali stammenden Mitarbeiter seien von «Islamisten» entführt worden. Verhandlungen über die Freilassung seien bereits angelaufen. Aus Armeekreisen hiess es, malische Soldaten seien entsandt worden, um bei der Suche zu helfen. Im April 2016 hatte die Islamistengruppe Ansar Dine im Nordosten drei Rotkreuz-Mitarbeiter entführt und wenige Tage später freigelassen. (sda)