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Höchste Wahlkampffinanzierung bei einer Zwischenwahl in den USA

Nie zuvor ist bei einer Zwischenwahl in den USA so viel Geld für den Wahlkampf ausgegeben worden wie in diesem Jahr.
Blick in ein Wahllokal in Manchester New Hampshire, USA. (Bild: Katherine Taylor/EPA (Manchester, 6. November 2018))

Blick in ein Wahllokal in Manchester New Hampshire, USA. (Bild: Katherine Taylor/EPA (Manchester, 6. November 2018))

(sda dpa) Die 5,2 Milliarden Dollar seien 35 Prozent mehr als bei der Zwischenwahl von 2014, berichtete die auf Wahlkampffinanzierung spezialisierte Organisation Center for Responsive Politics auf ihrer Webseite.

Demnach haben nicht nur die Republikaner von US-Präsident Donald Trump Spenden in Rekordhöhe eingenommen, sondern vor allem die Demokraten erlebten einen riesigen Aufwärtstrend. Sie hätten vor allem vom Enthusiasmus von Spenderinnen profitiert. Auch bei Kleinspendern hätten sie die Nase vorn.

Insbesondere bei den Rennen um die Sitze im Abgeordnetenhaus, einer der beiden Kammern im US-Kongress, hätten die Demokraten mit Wahlkampfspenden in Höhe von 951 Millionen Dollar die Republikaner mit 637 Millionen Dollar hinter sich gelassen, heisst es. Auch bei Spenden für den Senat lägen die Demokraten vorn, aber nicht so deutlich.

Die Nachrichtenseite Axios.com führte den rasanten Anstieg von Spenden vor allem auf ein radikalisiertes politisches Umfeld sowie auf mehr spannende Rennen zurück. Die grössten Spender für beide Parteien sind demnach sogenannte Super PACs. Das sind Organisationen, die Spenden in unbegrenzter Höhe annehmen und sie zur Werbung für bestimmte Kandidaten verwenden können.

Bei der Zwischenwahl wurden am Dienstag das gesamte Abgeordnetenhaus sowie 35 der 100 Senatoren gewählt. Bislang haben Trumps Republikaner in beiden Kammern des Kongresses eine Mehrheit. Die Demokraten rechneten sich vor der Wahl Chancen aus, dass sie das Abgeordnetenhaus und möglicherweise auch den Senat gewinnen.

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