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Heftige Proteste nach Freispruch für Polizisten

USA Der Freispruch für einen 29-jährigen Polizisten nach tödlichen Schüssen auf einen 32-jährigen schwarzen Autofahrer hat im US-Bundesstaat Minnesota am Wochenende heftige Proteste hervorgerufen. An einer spontanen Kundgebung in St. Paul beteiligten sich in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) rund 1500 Menschen. Sie blockierten eine Schnellstrasse. Als die Demons­tranten wiederholte Aufforderungen ignorierten, die Kundgebung abzubrechen, wurden 18 von ihnen festgenommen.

Der Freispruch für Jeronimo Yanez, einen Latino, kam knapp ein Jahr nach den tödlichen Schüssen auf Philando Castile. Die Jury befand Yanez am Freitag in allen Anklagepunkten für nicht schuldig. Die Angehörigen des Getöteten reagierten empört.

Der Polizist stand wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht. Er hatte Castile im Juli 2016 in Falcon Heights erschossen. Zudem wurde Yanez vorgeworfen, bei dem Einsatz die Sicherheit der Freundin des Opfers und deren Tochter gefährdet zu haben. Beide waren im Auto, als die Schüsse fielen. Castiles Lebensgefährtin Diamond Reynolds hatte den ganzen Vorfall gefilmt, die Aufnahme wurde live im Internet übertragen. Die vierjährige Tochter von Reynolds sass auf dem Rücksitz.

Nach Aussage von Reynolds war das Auto wegen eines kaputten Rücklichts angehalten worden. Castile habe dem Polizisten gesagt, dass er legal eine Waffe dabei habe. Als er seinen Waffenschein und die Fahrzeugpapiere herausholen wollte, habe der Polizist auf ihn geschossen. (sda)

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