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Hartes Vorgehen gegen Proteste

Iran Die iranische Polizei will die andauernden Anti-Kopftuch-Proteste von Frauen konsequent unterbinden. «Das Tragen des Kopftuches ist für Frauen im Iran ein Muss, und gegen Verstösse werden wir demnächst konsequent vorgehen», sagte Teherans Polizeichef Hussein Rahimi. Es könne nicht angehen, «dass Frauen alles machen können, was sie wollen», erklärte der Polizeichef gestern laut dem Nachrichtenportal Khabar-One.

Seit Wochen protestieren immer mehr Frauen im Iran gegen den Kopftuchzwang. Dabei klettern sie auf Verteilerkästen, nehmen das Kopftuch ab und hängen es als Fahne auf. Mindestens 30 Frauen sind bislang von der Polizei festgenommen und inhaftiert worden. Die Proteste gegen den Kopftuchzwang werden auch von Frauen, die freiwillig das Kopftuch tragen, unterstützt. Ausserdem gibt es immer wieder hitzige Diskussionen, auch innerhalb des Klerus, ob der Kopftuchzwang rechtlich – und auch islamisch – überhaupt legitim sei. Das Kopftuch ist im Iran seit 40 Jahren Pflicht. (sda)

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