Gold und Franken sind gesucht

Sichere Häfen Selbst für den Erdölpreis sind nach der US-Präsidentenwahl keine klaren Richtungsangaben möglich. Dies obwohl Donald Trump doch schon deutlich durchblicken liess, dass er ungeachtet des Pariser Klimaabkommens wieder ganz auf die fossilen Brennstoffe setzen will.

Drucken
Teilen

Sichere Häfen Selbst für den Erdölpreis sind nach der US-Präsidentenwahl keine klaren Richtungsangaben möglich. Dies obwohl Donald Trump doch schon deutlich durchblicken liess, dass er ungeachtet des Pariser Klimaabkommens wieder ganz auf die fossilen Brennstoffe setzen will. Doch der Erdölpreis ist eben eng mit dem Verlauf des Welthandels verknüpft, und hier lässt der neue Präsident doch einige Fragen offen. Klar nachvollziehbar und am wenigsten überraschend ist vor diesem Hintergrund allein die Tatsache, dass viele Investoren ihr Kapital gestern einstweilen in die sogenannt sicheren Häfen gebracht haben. Zu diesen gehören das Gold, der japanische Yen und der Franken. Interventionen der Schweizerischen Nationalbank gegen eine übermässige Aufwertung des Frankens wurden an den Märkten gestern überall kolportiert. Vermutlich sah sich die Nationalbank wieder einmal veranlasst, ins Geschehen einzugreifen – auch sie wäre mit Sicherheit lieber an der Seitenlinie geblieben. Zu Interventionen «im Notfall» bereit zeigte sich auch die Europäische Zentralbank. (D.Z.)

Aktuelle Nachrichten