Geringere Strafen für Angeklagte

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Luxemburg Im sogenannten Luxleaks-Prozess um die Veröffentlichung von Steuerdeals internationaler Konzerne mit den luxemburgischen Finanzbehörden sind die beiden Hauptangeklagten von einem Berufungsgericht zu deutlich niedrigeren Strafen als noch 2016 verurteilt worden. Die beiden früheren Mitarbeiter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse-Coopers (PwC) hatten mit der Veröffentlichung von Steuerdokumenten extrem geringfügige Steuerzahlungen grosser multinationaler Unternehmen in Luxemburg publik gemacht. Dem einen wurde eine Haftstrafe von zwölf Monaten auf sechs Monate bedingt und eine Busse von 1500 Euro reduziert, dem zweiten Angeklagten wurde eine neunmonatige Bewährungsstrafe erlassen. Es blieb lediglich eine Busse über 1000 Euro. (sda)