Generalstabschef tritt zurück

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Frankreich Im Streit um Sparmassnahmen ist Frankreichs Generalstabschef zurückgetreten: Pierre de Villiers reichte gestern bei Präsident Emmanuel Macron seinen Rücktritt ein. Zuvor war der 60-Jährige für seine Kritik an Kürzungen im Verteidigungsetat von Macron öffentlich scharf zurechtgewiesen worden. Er sehe sich nicht mehr in der Lage, das Modell einer Armee zu garantieren, das für «den Schutz Frankreichs und der Franzosen» notwendig sei. Er habe es als seine Pflicht gesehen, seine Sorgen über die angekündigten Sparmassnahmen «hinter verschlossener Tür, in aller Wahrheit» zu äussern, so de Villiers.

Nachfolger von De Villiers wird General François Lecointre, der bisher das Militärkabinett von Premierminister Edouard Philippe führte. (sda)