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Experten sehen «Völkermord»

Myanmar Experten haben die Gewalt gegen die Minderheit der Rohingya in Myanmar als «Völkermord» bezeichnet. Es gebe «zunehmend Beweise» für die-se Anschuldigung, erklärten die Menschenrechtsorganisation Fortify Rights und das Holocaust-Museum in Washington.

Die Autoren von Fortify Rights haben nach eigenen Angaben mit mehr als 200 Überlebenden, Augenzeugen und Menschenrechtsexperten gesprochen, um gewaltsame Übergriffe der Sicherheitskräfte gegen die Rohingya von Oktober bis Dezember 2016 und ab Ende August 2017 zu dokumentieren. Ein 30-seitiger Bericht kommt nun zum Schluss, dass die Sicherheitskräfte des südostasiatischen Landes zumindest «Verbrechen gegen die Menschlichkeit und ethnische Säuberungen begangen haben». Hunderte Menschen wurden umgebracht, ihre Häu- ser niedergebrannt. Mehr als 600 000 Rohingya flüchteten ins benachbarte Bangladesch. (sda)

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