Ex-Royals
Neuer Job: Prinz Harry heuert bei kalifornischem Beratungsunternehmen an

Als «Chief Impact Officer» für die Coaching-Firma BetterUp will Harry seine als Soldat erlernten mentalen Strategien weitergeben. Und falls ihm die Arbeit nicht behagt, gibts ja immer noch die Netflix-Millionen.

Samuel Schumacher
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So kennt man ihn noch gar nicht: Prinz Harry wird neuer Chief Impact Officer beim Beratungsunternehmen BetterUp.

So kennt man ihn noch gar nicht: Prinz Harry wird neuer Chief Impact Officer beim Beratungsunternehmen BetterUp.

BetterUp

Das Interview mit dem Talkshow-Superstar Oprah Winfrey Anfang März markierte den endgültigen Bruch der beiden Ex-Royals Meghan Markle (39) und Harry (36) mit dem britischen Königshaus. Doch der Bruch bringt nicht nur neue Freiheiten für die beiden Wahlkalifornier mit sich, sondern auch finanzielle Probleme.

Meghan und Harry dürfen sich nämlich nicht mehr aus dem fetten Geldtopf bedienen, der dem Königshaus durch eine komplizierte Mischung aus privaten und öffentlichen Geldquellen jedes Jahr aufs Neue aufgefüllt wird. Alleine der sogenannte «Sovereign Grant», ein staatlich finanzierter Fonds zugunsten der Royals, spülte im vergangenen Finanzjahr umgerechnet mehr als 105 Millionen Franken in die königlichen Kassen.

Harry wirbt mit seiner Militärvergangenheit

Wie also bringen sich der Ex-Prinz Harry und die Ex-Schauspielerin Meghan jetzt über die Runden? Kritiker monieren, ihr Interview mit Oprah Winfrey diene dem berühmten Paar primär zur Erschliessung neuer Finanzquellen. Nun zeigt sich: Ganz unbegründet war der böse Verdacht nicht. Am Dienstag jedenfalls verkündete Harry in einer Stellungnahme stolz, dass er inskünftig als «Chief Impact Officer» (frei übersetzt also als «Wirkungs-Chef») für das amerikanische Unternehmen «BetterUp» arbeiten wird.

Der Ex-Prinz freut sich offenkundig über seine neue Anstellung bei der Coaching-Firma. Auf deren Website verkündet Harry: «Ich bin wahnsinnig erfreut darüber, zum BetterUp-Team und der BetterUp-Gemeinschaft zu stossen.» Dann folgen mehrere Passagen mit Branchen-Sprech über «mentale Fitness», «Schmerz und Sinn» und «Peak Performance», bevor der Prinz auf seine Berufserfahrung als Soldat zu sprechen kommt.

«Während der Dekade, die ich im Militär zugebracht habe, habe ich gelernt, dass wir nicht nur physisch widerstandsfähig sein müssen, sondern dass wir vor allem auf unsere mentale Stärke achten sollten.»

Genau diesen Fokus will Harry jetzt als «Chief Impact Officer» weiter vertiefen und der Firma auf ihrer Suche nach selbstoptimierungshungrigen Kundinnen und Kunden helfen. «Selbstoptimierung hat nichts damit zu tun, etwas Zerbrochenes zu flicken. Sie dient dazu, die beste Version von sich selbst zu werden», schreibt Harry.

Ins Büro nach San Francisco

Wie genau der zukünftige Arbeitstag des Ex-Prinzen aussieht, ist unklar. Sein neuer Chef Alexi Robichaux sagte dem «Wall Street Journal», dass Harry mindestens einen Teil seiner Arbeitstage im BetterUp-Büro in San Francisco verbringen wird.

Sind bald noch reicher: Meghan Markle und Prinz Harry, hier in einer Aufnahme aus dem Jahr 2018.

Sind bald noch reicher: Meghan Markle und Prinz Harry, hier in einer Aufnahme aus dem Jahr 2018.

EPA

Und falls ihm das Arbeitsklima dort nicht behagen sollte, gibts ja immer noch den Deal, den Meghan und er mit dem Streaming-Dienst «Netflix» abgeschlossen haben. Die Podcasts, die die beiden Ex-Royals produzieren werden, sollen ihnen rund 25 Millionen Dollar einbringen. Damit lässt sichs selbst an der teuren kalifornischen Küste ganz gut leben.

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