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EU erteilt May eine Absage

Brexit Die EU bietet Grossbritannien ein weitreichendes Freihandelsabkommen nach dem Brexit an, schliesst aber einen Sonderstatus des Landes aus. Mehr sei wegen einseitiger britischer Vorgaben nicht möglich, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk gestern in Luxemburg bei der Präsentation der Leitlinien für die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen mit London.

Im Entwurf für die Leitlinien heisst es denn auch, es könne keine Rosinenpickerei geben. «Es gibt keine Möglichkeit, eine Art exklusiven Binnenmarkt nur für einige Teile der Wirtschaft zu schaffen», sagte der EU-Ratspräsident und erteilte damit der britischen Premierministerin Theresa May eine Absage. Sie hatte eine tiefe Partnerschaft vorgeschlagen, mit der einzelne Branchen über besondere Vereinbarungen faktisch weiter Zugang zum EU-Binnenmarkt hätten. (sda)

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