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EU-Agenturen ziehen um

Amsterdam/Paris Paris wird neuer Standort der bisher in London angesiedelten EU-Bankenaufsichtsbehörde (EBA). Das hat gestern im dritten Wahlgang das Los entschieden. Dies teilte Estland, das zurzeit die EU-Rats­präsidentschaft innehat, gestern Abend in Brüssel mit. Nach der ersten Abstimmungsrunde blieben von den insgesamt acht Kandidaten noch Paris, Dublin und Frankfurt im Rennen. Im zweiten Wahlgang schied dann auch Frankfurt aus. Die Enttäuschung Deutschlands dürfte gross sein, hatte sich Frankfurt doch grosse Chancen ausgerechnet.

Arzneimittelbehörde geht nach Amsterdam

Die EU-Bankenaufsichtsbehörde wurde am 1. Januar 2011 gegründet. Hauptaufgabe ist die Schaffung einheitlicher Regeln für den EU-Bankenmarkt. Die Behörde beschäftigt rund 170 Mitarbeiter.

Wegen des geplanten EU-Austritts Grossbritanniens muss die EU-Behörde in ein EU-Mitgliedsland umziehen. Dasselbe gilt für die EU-Arzneimittelbehörde (EMA). Auch hier entschied gestern das Los: Die prestigeträchtige Agentur zieht nach Amsterdam. Der Umzug der Agenturen muss noch offiziell von den EU-Staaten und dem EU-Parlament bestätigt werden. Dazu braucht es einen Gesetzesvorschlag der EU-Kommission. (sda)

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