Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Erster Rücktritt im Kabinett Macron

Frankreich Finanzaffären belasten die neue französische Regierung. Präsident Emmanuel Macron muss den Abgang mehrerer Minister hinnehmen. Die französische Verteidigungsministerin Sylvie Goulard bat Macron gestern darum, die erst vor einem Monat gebildete Regierung verlassen zu können. Sie wolle sich ganz um die vor Wochenfrist gestarteten Vorermittlungen der Justiz kümmern. Vom EU-Parlament bezahlte Assistenten hatten zu Protokoll gegeben, sie hätten in Wirklichkeit für die Mittepartei Modem gearbeitet. Das käme der Veruntreuung öffentlicher Gelder gleich. Auch die in die Affäre verwickelte Europaministerin Marielle de Sarnez erklärte gestern, ihre Regierungszugehörigkeit sei ­«offen». Sie könnte der Regierungsumbildung von heute Mittwoch zum Opfer fallen. Am Montag hatte Macron schon Städtebauminister Richard Ferrand aus der Regierung ausgefiltert, indem er ihn zum Fraktionschef seiner Partei «La République en marche» machte. Ferrand hatte vor Jahren als Direktor einer privaten Krankenkasse in der Bretagne seiner Lebenspartnerin einen lukrativen Mietvertrag zugehalten. Auch wenn das Verhalten juristisch unanfechtbar sein sollte, wirft es einen Schatten auf Macrons Bemühungen, nach der Fillon-Affäre vorbildlich zu agieren. (sbp)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.