Erst beteiligt sie sich an den Protesten, dann flieht sie nach Paris

Samar Yazbek, 1970 in Dschabla geboren, stammt aus einer grossbürgerlichen alawitischen Familie, die Bashar al-Assad nahe steht. Als im März 2011 die syrische Revolution begann, gab sie ihr Leben in der Oberschicht auf und beteiligte sich an den Protesten. Bald wurde sie selbst verfolgt.

Drucken
Teilen
Samar Yazbek

Samar Yazbek

Samar Yazbek, 1970 in Dschabla geboren, stammt aus einer grossbürgerlichen alawitischen Familie, die Bashar al-Assad nahe steht. Als im März 2011 die syrische Revolution begann, gab sie ihr Leben in der Oberschicht auf und beteiligte sich an den Protesten. Bald wurde sie selbst verfolgt. Als sie erfuhr, dass ihr Name auf einer Todesliste auftauchte, floh sie mit ihrer Tochter ins Ausland. Heute lebt sie in Paris. Seither kehrte sie mehrfach heimlich in ihre Heimat zurück, um mit den Menschen zu sprechen und ihre Schicksale aufzuschreiben. Zu ihren wichtigsten Buchveröffentlichungen in deutscher Sprache gehören: «Schrei nach Freiheit. Bericht aus dem Inneren der syrischen Revolution» (München 2012) und «Die gestohlene Revolution. Reise in mein zerstörtes Syrien» (München 2015). Sie berichtet von der Angst angesichts der täglichen Bombardierungen und setzt sich mit der Frage auseinander, wie aus dem friedlichen Protest gegen Assad ein blutiger Krieg wurde.

Aktuelle Nachrichten