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Ein Präsident für Tirana und Pristina

Albanien/Kosovo Der albanische Regierungschef Edi Rama hat vor dem Parlament einen gemeinsamen Präsidenten für Albanien und Kosovo vorgeschlagen. Albanien und Kosovo teilten sich bereits diplomatische Vertretungen weltweit – «warum dann nicht auch einen gemeinsamen Präsidenten?», sagte Rama am Sonntag in einer Rede vor dem Parlament in Pristina. Dies könne ein «Symbol der nationalen Einheit» sein, fügte Rama hinzu.

Kosovo hat am Samstag den zehnten Jahrestag seiner Unabhängigkeit von Serbien gefeiert. Serbien warf der Regierung in Tirana bereits wiederholt vor, ein «Gross-Albanien» schaffen zu wollen. Die albanische Regierung weist dies zurück.

EU-Kommission winkt ab

Die EU-Kommission zeigte sich gestern wenig begeistert von den Äusserungen Ramas. «Erklärungen, die als politische Einmischungen in Nachbarländern interpretiert werden könnten, sind nicht hilfreich beim Aufbau gutnachbarschaftlicher Beziehungen», sagte eine Sprecherin der EU-Kommission in Brüssel.

Sie forderte alle Länder der Westbalkan-Region auf, «sich auf die Arbeit bei ihren eigenen jeweiligen Reformprogrammen zu konzentrieren», um auf dem Weg der EU-Integration voranzukommen. Sowohl Albanien wie Serbien sind EU-Beitrittskandidaten, Kosovo ist ein «möglicher Kandidat». (sda)

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