Dutzende Tote bei Anschlägen

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Damaskus Wieder ist Syriens Hauptstadt Damaskus von einem schweren Terrorschlag getroffen worden. Bei zwei Selbstmordanschlägen wurden Dutzende Menschen getötet. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete mindestens 39 Tote, nachdem ein Selbstmordattentäter eine Bombe im Justizpalast gezündet hatte. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete von 25 Toten und Dutzenden Verletzten. Ein zweiter Angreifer sprengte sich später in einem Restaurant in die Luft. Den Menschenrechtlern zufolge gab es auch hier Tote. Es war unklar, wer für die Taten verantwortlich ist. Bei vermutlich russischen Luftangriffen auf Idlib wurden 21 Zivilpersonen getötet, darunter 14 Kinder.

Während die Kämpfe anhielten, kamen die Syrien-Gespräche in der kasachischen Hauptstadt Astana nicht voran. Der russische Unterhändler Alexander Lawrent­jew teilte mit, der Iran werde neben Russland und der Türkei die dritte Garantiemacht für die Waffenruhe in Syrien. Weitere Resultate gab es nicht. (sda)