Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Dritte TV-Debatte: Donald Trumps letzte Chance

Las Vegas Die dritte Präsidentschaftsdebatte bietet Donald Trump in der Nacht auf Morgen (MEZ) in Las Vegas die letzte Chance, vor einem zweistelligen Millionenpublikum die Abwärtsspirale seiner Kampagne anzuhalten.

Las Vegas Die dritte Präsidentschaftsdebatte bietet Donald Trump in der Nacht auf Morgen (MEZ) in Las Vegas die letzte Chance, vor einem zweistelligen Millionenpublikum die Abwärtsspirale seiner Kampagne anzuhalten.

Doch je länger Trump redet, desto mehr Wähler bringt er gegen sich auf. Wie in der vergangenen Woche nach dem Auftauchen des Videos, in dem Trump prahlte, er könne sich als «Star» bei Frauen alles erlauben. Clinton überliess Trump fünf Tage scheinbar die Bühne. In dieser Zeit traten aber neun Frauen auf, die mehr oder weniger schwere Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen Trump erhoben. Dessen wütende Unschuldsbeteuerungen klangen von Enthüllung zu Enthüllung unglaubwürdiger, vor allem in den Ohren der Wählergruppe, die er ganz dringend braucht: weisse, verheiratete Frauen in den Vororten Floridas, Ohios und Pennsylvanias, die tendenziell republikanisch wählen.

Clintons E-Mail-Affäre als Munition für Trump

Statt die Sexkontroverse hinter sich zu lassen, hält Trump das Thema weiter in den Schlagzeilen, bei dem er nicht gewinnen kann. Dies spiegelt sich nun auch deutlich in den Umfragen. Vor der letzten TV-Debatte liegt er national im Durchschnitt mit sieben Prozent hinter Clinton. Mit Ausnahme Ohios führt sie in den alles entscheidenden «Swing-States». Ihr Team kann es nun sogar wagen, bisher verlässlich republikanische Staaten wie Arizona und Utah ins Visier zu nehmen.

Damit liegt auf der Hand, was Trump in der letzten Debatte von Las Vegas erreichen muss. Die Scheinwerfer von sich weg zu lenken und Hillary auf den heissen Stuhl zu setzen. Die von Russland gehackten E-Mails liefern Trump Munition, die Glaubwürdigkeit Clintons zu unterminieren. Vorausgesetzt, er behält die Disziplin, als seriöser Kritiker aufzutreten. Für Hillary Clinton ist die Aufgabe diesmal leichter. Solange sie einen K.-o.-Schlag vermeidet, geht sie als Siegerin aus dem Ring. (T.S.)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.