Drei Attentate, 1100 Opfer

Die Anschläge vom 13. November 2015 in Paris erfolgten im Konzertlokal Bataclan, vor dem Stade de France und in Bistros des Bastille-Viertels. Die furchtbare Bilanz der Schiesserei mit AK-Sturmgewehren lautet auf 130 Todesopfer und 413 Verletzte, davon 100 Schwerverletzte.

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Die Anschläge vom 13. November 2015 in Paris erfolgten im Konzertlokal Bataclan, vor dem Stade de France und in Bistros des Bastille-Viertels. Die furchtbare Bilanz der Schiesserei mit AK-Sturmgewehren lautet auf 130 Todesopfer und 413 Verletzte, davon 100 Schwerverletzte. Die sieben Attentäter starben durch Sprengstoffladungen oder unter Polizeikugeln. Die Anschläge erfolgten zehn Monate nach dem Angriff auf die Redaktion des Satiremagazins «Charlie Hebdo» und einen jüdischen Supermarkt in Paris (17 Tote, 22 Verletzte, 3 erschossene Terroristen).

Am 14. Juli dieses Jahres starben in Nizza 86 Menschen bei der Amokfahrt eines Attentäters mit einem Lastwagen. 434 wurden verletzt. Sechs Komplizen sitzen in Untersuchungshaft. Total wurden bei diesen Anschlägen rund 1100 Menschen getötet oder verletzt. Eine unbekannte Zahl Betroffener befindet sich wegen psychischer Traumata in Behandlung. In Frankreich gilt seit dem 13. November 2015 der Ausnahmezustand. (brä)

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