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Giuseppe Conte: Donald Trumps «neuer Freund»

Bei seinem Amtsantritt-Besuch in den USA wird Italiens Premier Giuseppe Conte vom US-Präsident gelobt und als Gleichgesinnter gepriesen.
Renzo Ruf, Washington
Verstanden sich prächtig: US-Präsident Donald Trump empfing gestern Italiens Ministerpräsidenten Giuseppe Conte in Washington. (Bild: Evan Vucci/AP)

Verstanden sich prächtig: US-Präsident Donald Trump empfing gestern Italiens Ministerpräsidenten Giuseppe Conte in Washington. (Bild: Evan Vucci/AP)

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat gestern erneut seine Drohung bekräftigt, dass er nötigenfalls die Amtsstuben der Bundesregierung in Washington schliessen werde, falls das nationale Parlament im Herbst nicht in die Finanzierung des Baus einer Mauer an der Grenze zu Mexiko einwillige. «Wir benötigen Sicherheit an der Grenze», sagte Trump während einer Pressekonferenz im Weissen Haus. Und um dieses Ziel zu erreichen, seien zusätz­liche Massnahmen notwendig.

Der Präsident hatte die Drohung, auf dem Mauerbau zu beharren, am Wochenende auf dem Kurznachrichtendienst Twitter ausgestossen – obwohl er zuvor hochrangigen republikanischen Parlamentsabgeordneten ver­sichert hatte, er werde es vor der Parlamentswahl im November nicht auf eine Konfrontation mit den oppositionellen Demokraten ankommen lassen.

Italien als verlängerter Arm der USA

Trump trat an der Seite des neuen italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte auf, der sich auf seinem Antrittsbesuch in der amerikanischen Hauptstadt befindet. Auffällig an Trumps Auftritt war, wie oft er «Giuseppe» mit Lob für den Wahlsieg der italienischen Rechtsparteien bedachte und verkündete, wie wichtig Einwanderungsfragen für den Erfolg der Fünf-Sterne-Bewegung bei der Parlamentswahl im Frühjahr gewesen seien.

Trump, der normalerweise wenig Verständnis für Intellektuelle zeigt, bezeichnete den Rechtsprofessor als seinen «neuen Freund». Conte gab sich ähnlich überschwänglich. Er sagte, Trump sei ein «grossartiger Verhandlungsführer» (der Präsident war sichtlich erfreut über dieses Kompliment). Conte nannte Italien eine Art verlängerter Arm der USA in der EU. Auch zeigte er Verständnis für den aussenpolitischen Kurs des amerikanischen Präsidenten, der sagte, er würde sich mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani «ohne Vorbedingungen» treffen.

Kein Thema an der Pressekonferenz in Washington waren die neusten Angriffe des Präsidenten auf die amerikanischen Medien, die im Zuge eines Gesprächs mit dem «New York Times»- Verleger A. G. Sulzberger bekannt geworden sind. Trump beschimpfte die Medien wechselweise als «Fake News» oder «Volksfeinde».

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