DIE MEDIEN UND DIE US-WAHL: "Trump ist Boulevard"

Praktische alle Medien haben sich gegen Donald Trump ausgesprochen – und trotzdem wurde er gewählt. Medienwissenschaftler Roger Blum erklärt, wieso die Medien nur einen geringen Einfluss auf Wahlergebnisse haben - und weshalb Trump neben Abscheu auch eine grosse Faszination auf viele Medienschaffende ausübt.

Dominik Weingartner
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Zeitungen verkünden den Triumph von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen. (Bild: Kirsty Wigglesworth (AP))

Zeitungen verkünden den Triumph von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen. (Bild: Kirsty Wigglesworth (AP))

Der Sieg von Donald Trump hat viele Facetten. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Medien – allen voran die amerikanischen Leitmedien. Die "New York Times", von vielen als wichtigste und beste Zeitung der Welt gerühmt, gab eine Wahlempfehlung für die Demokratin Hillary Clinton aus. Über den Republikaner Donald Trump schrieb sie, dieser sei der "schlimmste Kandidat, den eine grosse Partei in der modernen amerikanischen Geschichte hervorgebracht hat". Auch die renommierte Tageszeitung "Washington Post" sprach sich für Clinton und gegen Trump aus. Ausser dem konservativen TV-Sender "Fox News" hatte Donald Trump im Wahlkampf sämtliche wichtige US-Sender gegen sich.

Den Präsidenten Donald Trump verhindern konnte diese Phalanx indes nicht. Obwohl die meisten Medien am Tag der Wahl noch guter Dinge waren. Am Dienstag gab die "New York Times" Trumps Siegeschancen noch mit 16 Prozent an. Kontinuierlich musste die Zeitung ihre Prognose in der Wahlnacht nach oben anpassen – bis Trumps Siegeschancen am frühen Mittwochmorgen schliesslich bei 95 Prozent waren. Haben die Medien im US-Wahlkampf versagt?

"Nicht unbedingt", findet Roger Blum. Der ehemalige Professor für Medienwissenschaft an der Universität Bern und jetzige SRG-Ombudsmann glaubt: "Der Einfluss der Medien in Situationen, die wie der US-Wahlkampf sehr emotional sind, wird überschätzt." Einfluss auf die Meinung der Konsumenten habe die Presse vor allem bei technischen Sachfragen wie etwa bei Bauprojekten, nicht aber bei Wahlkämpfen.

Ivanka Trump an der Met-Gala in New York, am 1. Mai 2006. (Bild: Keystone)
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Ivanka Trump an der Met-Gala in New York, am 5. Mai 2008. (Bild: Keystone)
Ivanka Trump am 13. Oktober 2010. (Bild: Keystone)
Ivanka Trump an ihrer Hochzeit am 25. Oktober 2009. (Bild: Keystone)
Ivanka Trump am Veuve Clicquot Polo Classic, am 27. Juni 2010. (Bild: Keystone)
Für einmal mit dunklen Haaren: TV-Sternchen Ivanka Trump an der Vanity Fair Tribeca Film Festival Party am 17. April 2012. (Bild: Keystone)
Ivanka Trump, Tochter des neuen US-Präsidenten Donald Trump, am 19. Juli 2016 während einer Wahlkampfveranstaltung. (Bild: Keystone)
Model Ivanka Trump an der Motorola Party in Los Angeles, am 2. November 2006. (Bild: Keystone)
Ivanka Trump posiert am 11. April 2006 in New York. (Bild: Keystone)
Ivanka Trump an den Golden Globe Awards am 15. Januar 2007. (Bild: Keystone)
Am 25. Oktober 2009 hat Ivanka Trump Jared Kushner geheiratet. (Bild: Keystone)
Ivanka Trump am 21. April 2009. (Bild: Keystone)
An der Met-Gala am 6. Mai 2013. (Bild: Keystone)
Ivanka Trump hat ihren Vater Donald während des Wahlkampfs unterstützt. (Bild: Keystone)
Ivanka Trump im Januar an einer Wahlveranstaltung in Iowa. (Bild: Keystone)
Donald Trump mit Tochter Ivanka an einer Wahlkampfveranstaltung. (Bild: Keystone)
Donald Trumps Sohn Donald Trump Jr. (2. von links) mit seinen Geschwistern Ivanka (Mitte), Eric (2. von rechts) und Tiffany (rechts) am Parteitag der Republikaner. (Bild: Keystone)
Model Ivanka Trump läuft in Lederhosen und Bustier für Vivienne Westwood über den Catwalk (Februar 1999). (Bild: Keystone)
Ivanka Trump (links) und Tiffany Trump nach der zweiten Fernsehdebatte. (Bild: Keystone)
Ivanka Trump mit Bruder Donald im Juli 2016. (Bild: Keystone)
Im Juli 2016 in Cleveland. (Bild: Keystone)
Ivanka Trump, Tochter von Donald Trump, spricht am Parteitag der Republikaner. (Bild: Keystone)
Ivanka Trump war beim Wahlkampf ihres Vaters an vorderster Front dabei. (Bild: Keystone)
Donald Trump mit Tochter Ivanka. (Bild: Keystone)
Donald Trump und Tochter Ivanka an einer Wahlkampfveranstaltung. (Bild: Keystone)
Ivanka und Donald Trump im September 2016. (Bild: Keystone)
Wahlkampf in Aston: Ivanka ist an der Seite von Papa Donald. (Bild: Keystone)
Ivanka Trump hält eine Rede für ihren Vater. (Bild: Keystone)
Melania Trump (links), Ehefrau von Donald, und Ivanka Trump sitzen in der ersten Reihe. (Bild: Keystone)
Ivanka und Donald Trump in Aston. (Bild: Keystone)
Ivanka Trump im September 2016. (Bild: Keystone)
Nach einem Gespräch mit Businessfrauen posiert Ivanka Trump mit Arbeitern für die Fotografen. (Bild: Keystone)

Ivanka Trump an der Met-Gala in New York, am 1. Mai 2006. (Bild: Keystone)


"Bei Wahlkämpfen geht es meist um verfestigte Werthaltungen. Diese können Medien nur langfristig abbauen", so Blum. Während eines Wahlkampfes sei eine Änderung von festen Meinungen bei den Medienkonsumenten kaum möglich. Verzichten auf Meinungsbeiträge sollte die Presse nicht, findet Blum.

"Medien haben zwei Aufgaben: Einerseits geben sie die Realität wieder, andererseits äussern sie ihre Meinung." Zweiteres sei wichtig für Konsumenten, die ihre Meinung immer noch über klassische Medien bildeten. Ein neues Phänomen sei der geringe Einfluss der Presse nicht, so Roger Blum. "Seit dem Ende der Parteizeitungen, das in den USA noch früher als in der Schweiz kam, ist er zurückgegangen."

Doch wie konnte es dazu kommen, dass kaum ein Medium einen Sieg von Trump auf der Rechnung hatte? Roger Blum nimmt hier auch die Demoskopen in die Verantwortung. "Es gab fast keine Umfrage, die Trump vor Clinton sah", so Blum. Hierbei spiele sicher auch eine Rolle, dass viele Befragte sich nicht trauten zu sagen, dass sie Trump unterstützen. Das ist ein bekanntes Phänomen, das auch Journalisten bei ihren Prognosen hätten berücksichtigen können. "Hier war wohl der Vater Wunsch des Gedankens. Journalisten tendieren dazu, Fakten in ihrem Sinne zu interpretieren", sagt Blum. Hinzu komme das Phänomen der sogenannten Filterblasen in den sozialen Medien. "Twitter etwa wird von vielen Journalisten genutzt. Je nachdem wem man dort folgt, ist das darin abgebildete Meinungsspektrum ziemlich schmal."

US elections party in Brussels (Bild: Keystone)
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USA ELECTION DAY (Bild: Keystone)
Indian Hindu sena to support US Republican presidential candidate Donald Trump (Bild: Keystone)
Donald Trump elected US President (Bild: Keystone)
Donald Trump elected US President (Bild: Keystone)
Donald Trump elected US President (Bild: Keystone)
2016 Election Trump (Bild: Keystone)
US Presidential Election.. (Bild: Keystone)
WAHLTAG, PRAESIDENTSCHAFTSWAHLEN, (Bild: Keystone)
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US election party in Netherlands (Bild: Keystone)
US elections party in Brussels (Bild: Keystone)
US election party in Switzerland (Bild: Keystone)
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Election night 2016 in US embassy in London (Bild: Keystone)
Philippines 2016 US Election (Bild: Keystone)
Election night 2016 in US embassy in London (Bild: Keystone)
Melbourne kissing mural of Republican Donald Trump and Democrat Hillary Clinton (Bild: Keystone)
WAHLTAG, PRAESIDENTSCHAFTSWAHLEN, (Bild: Keystone)
WAHLTAG, PRAESIDENTSCHAFTSWAHLEN, (Bild: Keystone)
US election night in Sydney (Bild: Keystone)
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US election night in Canberra (Bild: Keystone)
US Presidential Election (Bild: Keystone)
US Presidential Election (Bild: Keystone)
WAHLTAG, PRAESIDENTSCHAFTSWAHLEN, DEMOKRATEN, (Bild: Keystone)
2016 Election Pennsylvania Voting (Bild: Keystone)
WAHLTAG, WAHLPARTY, WAHLEN, PRAESIDENTSCHAFTSWAHLEN USA, VEREINIGTE STAATEN VON AMERIKA, (Bild: Keystone)
WAHLTAG, PRAESIDENTSCHAFTSWAHLEN, (Bild: Keystone)
2016 Election Trump (Bild: Keystone)
Election 2016 (Bild: Keystone)
WAHLTAG, PRAESIDENTSCHAFTSWAHLEN, (Bild: Keystone)
US election night in Canberra (Bild: Keystone)
WAHLTAG, PRAESIDENTSCHAFTSWAHLEN, (Bild: Keystone)
Hillary Clinton umarmt Ehemann Bill, Tochter Chelsea klatscht in die Hände. (Bild: Keystone)
Der republikanische Kandidat Donald Trump küsst seine Frau Melania. (Bild: Keystone)
Lady Gaga an einer Veranstaltung von Hillary Clinton. (Bild: Keystone)
PRAESIDENTSCHAFTSWAHLEN, DEMOKRATEN, WAHLKAMPF, (Bild: Keystone)
US Presidential Election 2016 (Bild: Keystone)
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ELECTION CALIFORNIA VOTING (Bild: Keystone)
First Lady Michelle Obama, Noch-Präsident Barack Obama, Kandidatin Hillary Clinton mit Tochter Chelsea und Ehemann Bill (von links). (Bild: Keystone)
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Sängerin Madonna performt für Hillary Clinton. (Bild: Keystone)
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Präsident Barack Obama unterstützt Hillary Clinton. (Bild: Keystone)
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ELECTIONS NEVADA (Bild: Keystone)
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Clinton, Trump cardboards in Berlin (Bild: Keystone)
Beyoncé trat an einer Wahlveranstaltung von Hillary Clinton auf. (Bild: Keystone)
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Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. (Bild: Keystone)
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Exhcnage rate slogans ahead of US presidential elections (Bild: Keystone)
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Sänger Jimmy Buffett an einer Veranstaltung von Hillary Clinton. (Bild: Keystone)
Wird Hillary Clinton die erste amerikanische Präsidentin? (Bild: Keystone)
Melania Trump an einer Wahlveranstaltung ihres Mannes Donald. (Bild: Keystone)
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Musiker Ted Nugent spielt für Donald Trump. (Bild: Keystone)
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Bruce Springsteen bei seinem Auftritt an Clintons Wahlveranstaltung. (Bild: Keystone)
Jon Bon Jovi und Lady Gaga unterstützen Hillary Clinton. (Bild: Keystone)
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US elections party in Brussels (Bild: Keystone)


Die Medien stehen auch in der Kritik, weil sie viel über Trump berichteten. Laut Roger Blum befinden sie sich hier in einer schizophrenen Situation: "Donald Trump ist journalistisch eine interessante Figur, Trump ist Boulevard. Es ist klar, dass Medien, die auf Reichweite und Quote angewiesen sind, über ihn berichten."

Andererseits zeige gerade das Beispiel der Schweiz, dass auch negative Berichterstattung den kritisierten Protagonisten helfen kann. "Seit den eidgenössischen Wahlen 1999 wird mit Abstand am meisten über die SVP und Christoph Blocher berichtet, und das oft in einem negativen Zusammenhang." Trotzdem wurde die SVP in dieser Zeit immer stärker. Ähnlich verhalte es sich mit Trump, so Blum.

Blum glaubt nicht, dass sich die Medien zu stark von der Bevölkerung entfernt hätten. Medien hätten die Aufgabe, die Sorgen der Bevölkerung seismografisch aufzunehmen. Das bedeute aber nicht, dass man der Bevölkerung oder den Politikern und ihren Rezepten für die Bekämpfung dieser Probleme Recht geben müsse. "Wenn ein Journalist findet, etwas ist falsch, dann muss er journalistisch aufzeigen, wieso es falsch ist." Man müsse sich vergegenwärtigen, was Trump für eine Figur sei, sagt Blum. "Er hat keine Erfahrung als Politiker, beleidigt Minderheiten und Frauen. In solchen Situationen müssen Medien Verantwortung übernehmen.