Daniel Ortega wiedergewählt

PUEBLA. In einer von Unregelmässigkeiten begleiteten Wahl ist Nicaraguas Präsident Ortega wiedergewählt worden. Der vom ehemaligen sandinistischen Revolutionsführer kontrollierte Wahlrat verkündete, er habe 62,6 Prozent der Stimmen erhalten – weit mehr, als Umfragen prognostiziert hatten.

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PUEBLA. In einer von Unregelmässigkeiten begleiteten Wahl ist Nicaraguas Präsident Ortega wiedergewählt worden. Der vom ehemaligen sandinistischen Revolutionsführer kontrollierte Wahlrat verkündete, er habe 62,6 Prozent der Stimmen erhalten – weit mehr, als Umfragen prognostiziert hatten. Sein Herausforderer, der rechte Unternehmer Fabio Gadea, erhielt 30,8 Prozent. Die Zahlen basierten noch auf einer Hochrechnung. Wahlbeobachter hatten seit Wochen Unregelmässigkeiten bemängelt und konnten auch am Wahltag nicht frei arbeiten. Es kam zu Zusammenstössen zwischen Gegnern und Anhängern der Regierung. Ortega regiert nun weitere fünf Jahre und ist der erste wiedergewählte Präsident seit Ende der Diktatur 1979. (S. W.)