Cyberattacke auf Verteidigungsministerium und Staatsbanken in Ukraine

Inmitten des Ukraine-Konflikts wurden mehrere staatliche Websites lahmgelegt. Wer dahinter steckt ist bisher unklar.

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Absichtliche Überlastung: Kiew glaubt, Russland steckt hinter dem Cyberangriff.

Absichtliche Überlastung: Kiew glaubt, Russland steckt hinter dem Cyberangriff.

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Bei einem Hackerangriff sind in der Ukraine erneut mehrere staatliche Internetseiten lahmgelegt worden. So funktionierten am Dienstag mehrere Seiten des Verteidigungsministeriums nicht mehr. Das Militär vermutete eine Überlastung durch eine Vielzahl von Anfragen, eine sogenannte DDoS-Attacke. Zudem waren zeitweise zwei grosse staatliche Banken betroffen. Kartenzahlungen funktionierten nicht mehr. Erst im Januar waren Dutzende Webseiten von Ministerien und Institutionen lahmgelegt worden; Kiew vermutete einen russischen Angriff dahinter.

Der Hackerangriff erfolgte inmitten der schweren Spannungen im Konflikt mit Russland. Westlichen Medienberichten zufolge steht möglicherweise ein Einmarsch russischer Truppen in die Ex-Sowjetrepublik bevor. Das hat Moskau aber mehrfach zurückgewiesen. (dpa)