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Castaner – Macrons Wunschkandidat

Parteivorsitz Wenn Christophe Castaner (51) etwas nicht kennt, dann sind es Selbstzweifel: Schon vor seiner Wahl zum neuen Vorsitzenden der Macron-Partei La République en Marche bezeichnete er seine Wahl als «Evidenz». Das stimmt insofern, als er der einzige Kandidat war – auf Wunsch Macrons. In den Bistros von Forcalquier nennt man ihn, den bisherigen Bürgermeister, gar einen «kéké», einen Maulhelden oder Gockel. Vor zwei Jahren war der damalige Sozialist von einzelnen Pariser Medien noch als «ultimativer Loser» betitelt worden. Jahrelang hatte sich der Weggefährte von Ex-Premierminister Manuel Valls in den Pariser Ministerien und Regionalbehörden hochgearbeitet, um endlich regionaler Wahlkampfleiter zu werden. Bei den Regionalwahlen 2015 schnitt er aber mit 17 Prozent so schwach ab wie seine Partei. Verzweifelt trat er aus der Partei aus – und lief als einer der Ersten zu Macron über. Der hat es ihm bis heute nicht vergessen. Er machte den Mann mit der blumigen Sprache zu seinem Regierungssprecher. «Casta» sagt nicht viel Substanzielles, aber er bringt es gut. Heute ist er als Staatssekretär auch zuständig für die Beziehungen der Regierung zum Parlament – ein zentraler Posten im Pariser Machtspiel. Ob er ihn behalten kann, ist offen. (sbp)

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