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Briten lassen Pässe in EU herstellen

London Die neuen blauen Reisepässe der Briten sollen nach dem Brexit ausgerechnet von einem Unternehmen in der EU hergestellt werden. Die Regierung in London hatte die Abschaffung der burgundroten EU-Pässe im Land als Meilenstein auf dem Weg zur Selbstbestimmung nach der Trennung von Brüssel gefeiert.

Jetzt sollen die neuen Pässe nach britischen Medienberichten von der französisch-niederländischen Firma Gemalto produziert werden – und nicht wie üblich von einem heimischen Unternehmen. Das brachte gestern die Befürworter des EU-Ausstiegs im Parlament auf die Palme. Sie forderten Aufklärung.

Schon seit 2009 sei es zulässig, Reisedokumente ausserhalb Grossbritanniens herzustellen, teilte das Innenministerium mit. Bei dem Angebot sparen die Steuerzahler umgerechnet 160 Millionen Franken während der Laufzeit des Vertrages. (sda)

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