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BREXIT JA ODER NEIN?: Von "Great Britain" zu "Little England"

Die britischen EU-Gegner betreiben fahrlässig die Schwächung nicht nur Grossbritanniens, sondern auch der EU und des gesamten Westens. Eine Analyse von Urs Bader.
Wie weiter im Verhältnis zwischen Grossbritannien und der EU? (Bild: HAYOUNG JEON (EPA))

Wie weiter im Verhältnis zwischen Grossbritannien und der EU? (Bild: HAYOUNG JEON (EPA))

Tritt Grossbritannien aus der EU aus, gibt es nur Verlierer – mindestens in einem Zeitraum, von dem man annehmen darf, man könne ihn überblicken. Es könnte der Anfang sein einer Marginalisierung Grossbritanniens und einer nachhaltigen Schwächung Europas. Das gilt wirtschaftlich, aber auch mit Blick auf die Globalpolitik.

Der Austritt könnte dazu führen, dass die Schotten ein zweites Unabhängigkeitsreferendum anberaumen, mit guten Aussichten auf Erfolg. Aller Voraussicht nach wird nämlich Schottland mehrheitlich für den Verbleib in der EU stimmen, da es viel von ihr profitiert. Am Ende könnte der Zerfall des Königreichs stehen, und die EU-Gegner würden sich statt in "Great Britain" in "Little England" wiederfinden.

Doch der Austritt könnte auch in der Union einen Prozess der Desintegration in Gang setzen. In Brüssel fürchtet man einen Dominoeffekt.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 21. Juni.




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