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Assange bleibt im Botschaftsexil

London Julian Assange wird sein Botschaftsexil in London wohl weiterhin nicht verlassen. Der Haftbefehl gegen den Wikileaks-Gründer bleibt bestehen. Das entschied ein Gericht gestern in ­London. Der 46-Jährige hat die Vertretung Ecuadors in London seit 2012 nicht mehr verlassen.

Dass sich Assange damals der Festnahme entzogen habe, sei ein eigenständiges Vergehen, begründete die Richterin ihren Entscheid. Er muss dafür mit bis zu einem Jahr Gefängnis rechnen. Die Richterin kündigte allerdings an, am 13. Februar über einen wei­teren Antrag von Assanges Anwälten zu entscheiden. Es soll geprüft werden, ob eine Beibehaltung des Haftbefehls im Interesse der Öffentlichkeit ist.

Mehr als eine Gefängnisstrafe fürchtet Assange jedoch eine Auslieferung in die USA. Sie machen Assange dafür verantwortlich, dass über seine Wikileaks-Plattform brisante US-Dokumente aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak veröffentlicht worden sind. Seine Anhänger feiern ihn dafür als Aufklärer. (sda)

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