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Anschlag auf Busse: Über 40 Tote

Syrien Bei einem Autobombenanschlag auf Busse mit evakuierten Menschen aus zwei belagerten Orten sind im Norden Syriens mindestens 43 Menschen getötet worden. Dutzende seien verletzt worden, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag.

Der Attentäter zündete offenbar in der von Rebellen kont­rollierten Ortschaft Raschidin seinen Sprengsatz, mit dem er regierungstreue Zivilisten und Kämpfer treffen wollte. Rund 5000 Menschen aus den regierungstreuen Städten Fua und Kafraja warteten dort seit Freitag auf ihre Weiterfahrt. Der Selbstmordattentäter sass am Steuer eines Transporters mit Lebensmitteln.

Hintergrund der Evakuierung ist ein Abkommen zwischen der Regierung und Rebellen zum Austausch der Bewohner mehrerer Ortschaften. Weil dessen Umsetzung aber ins Stocken geriet, sitzen Tausende Menschen bei Aleppo fest. (sda)

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