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Ankunft von ­Hilfskonvoi vertagt

Syrien Die Ankunft eines Hilfskonvois für die umkämpfte sy­rische Rebellenenklave Ost-Ghuta ist wegen der anhaltenden heftigen Kämpfe verschoben worden. Die Lage vor Ort sei zu unsicher, um die dringend benötigten Hilfen wie geplant gestern auszuliefern, erklärte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Der Konvoi hätte nach UNO-Angaben Hilfsgüter für rund 70 000 Menschen in die Stadt Duma in Ost-Ghuta bringen sollen. Bereits am Montag hatte sich ein erster Hilfskonvoi vorzeitig zurückgezogen, nachdem er unter Beschuss ge­raten war.

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hatte am Mittwoch an alle Konfliktparteien appelliert, den Hilfskonvoi zu ermöglichen. Nötig sei ein «sicherer und ungehinderter Zugang» für weitere Konvois, um wichtige Lieferungen für Hunderttausende bedürftige Menschen zu ermöglichen. In Ost-Ghuta leben seit 2013 rund 400 000 Menschen unter Belagerung durch Regierungstruppen. (sda)

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