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Angriffsserie fordert viele Tote

MyanmarBei koordinierten Angriffen auf 30 Polizeiwachen und eine Kaserne im südostasiatischen Staat Myanmar sind nach offiziellen Angaben mindestens 59 Aufständische und 12 Sicherheitskräfte getötet worden. Die Armee machte gestern Angehörige der muslimischen Rohingya-Minderheit für die Attacken verantwortlich. Auch die Untergrundgruppe Arsa bekannte sich zu den Taten und drohte mit weiteren Aktionen. Den Streitkräften zufolge begann die Offensive in der Nacht. Nach Angaben aus Militärkreisen nahmen etwa 1000 Aufständische teil. Dabei hätten sie selbst gebaute Bomben, Kleinwaffen, Stöcke und Schwerter eingesetzt. Auch Brücken seien gesprengt worden. Eine weitere Angriffswelle ereignete sich demnach wenige Stunden später. Gestern Abend dauerten die Gefechte an einigen Stellen noch an.

Mit den Zwischenfällen im Bundesstaat Rakhine im Nordwesten des Landes eskaliert der Konflikt zwischen den Sicherheitskräften des überwiegend buddhistischen Staates und den Rohingya weiter. Die Angehörigen der Volksgruppe haben keine Staatsbürgerschaft Myanmars. Ihnen wird oft vorgeworfen, illegal aus Bangladesch eingewandert zu sein. Die Rohingya machen dagegen geltend, dass sie seit Jahrhunderten in der Region verwurzelt seien.

Die Vereinten Nationen verurteilten die Gewalt und forderten beide Seiten zum Dialog auf. Man sei über die Lage in Rakhine sehr besorgt, erklärte UNO-Vertreterin Renata Lok-Dessallien. Sie forderte den Schutz von Zivilisten und die Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung. (sda)

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