Amnestie zum Papstbesuch in Kuba

HAVANNA. Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Papstbesuches hat die kubanische Regierung eine Amnestie für Tausende Gefangene angekündigt. Sie ist beispiellos seit der Revolution von 1959 auf Kuba und gilt als Geste des guten Willens.

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HAVANNA. Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Papstbesuches hat die kubanische Regierung eine Amnestie für Tausende Gefangene angekündigt. Sie ist beispiellos seit der Revolution von 1959 auf Kuba und gilt als Geste des guten Willens. «Anlässlich des Besuches von Seiner Heiligkeit Papst Franziskus hat der Staatsrat der Republik Kuba eingewilligt, 3522 Häftlinge zu begnadigen», berichtete die amtliche kubanische Zeitung «Granma» gestern. Der Staatsrat ist das höchste Regierungsorgan in dem Inselstaat. (afp)

Ein Moslem will Stadtpräsident werden

LONDON. Die britische Hauptstadt könnte bald ihren ersten moslemischen Stadtpräsidenten bekommen: Die Labour Partei bestimmte den Abgeordneten und früheren Menschenrechtsanwalt Sadiq Khan gestern zu ihrem Kandidaten für die Wahl im Mai 2016. Der 44-Jährige hat pakistanischen Wurzeln und ist Sohn eines Busfahrers. Er wolle sich für den Abbau sozialer Ungleichheiten in London stark machen, sagte er. (afp)