Afrikanische Flüchtlinge sollen umgesiedelt werden

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Asyl Kurz nach der Verkündung einer Vereinbarung zur Umsiedlung afrikanischer Einwanderer aus Israel in Länder wie Deutschland, Kanada und Italien hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu die Übereinkunft ausgesetzt. Er wolle die Bedingungen der Vereinbarung mit dem UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR «überdenken», teilte Netanjahu gestern Abend auf seiner Facebook-Seite mit. Dabei wolle er die Kritik an der Übereinkunft berücksichtigen.

Wenige Stunden zuvor hatte Netanjahu erklärt, Israel habe sich mit dem UNHCR darauf geeinigt, mindestens 16 250 in Israel lebende Afrikaner umzusiedeln. Das deutsche und italienische Aussenministerium gaben gestern an, nichts von einer solchen Vereinbarung zu wissen. (sda)