76 Millionen aus der Schweiz

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Seit dem Beitritt zur EU vor zehn Jahren hat Bulgarien ein massives Problem: Die Menschen verlassen das Land in Scharen, gebildete genauso wie ungebildete. Ein von der Schweiz unterstütztes Ausbildungsprojekt könnte helfen, Auswanderung und Arbeitslosigkeit von jungen Menschen einzudämmen. Nur ein Jahr nach dem Beitritt zur EU hatte diese die Fördergelder für Bulgarien massiv gekürzt und teilweise eingefroren, weil sie in dem tief korrupten System veruntreut worden waren. Von den 76 Millionen Franken, welche aus der Schweiz nach Bulgarien fliessen, werden 3,5 Millionen für den Aufbau des dualen Berufsausbildungsmodells verwendet. Innerhalb von nur zwei Jahren stieg die Anzahl der beteiligten Unternehmen und Fabriken von 5 auf 170. (B.S.G.)

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